Wieso 3 vegane Wünsche dein Leben komplett verändern

„Gelingt es uns, die Welt als vernetzt zu betrachten, hören wir auf, alles nur in schwarz oder Weiß zu sehen.“
– Dalai Lama

Zu einer sehr schönen Möglichkeit sich zu vernetzten hat Stefanie von du-veraenderst-die-welt.de aufgerufen. Ja, so nen Gemeinschafts-Ding mit verschiedenen Artikeln zu einem Thema aka Blogparade. Vegane Wünsche an die Macht!
Eben, dass wir uns vernetzten. Und das Thema passt wunderbar zu Dalai Lams Zitat:

„Deswegen spielen wir jetzt „Wünsch Dir was“! 🙂
STELL DIR VOR ALLES IST MÖGLICH: WAS WÜRDE DEIN VEGANES LEBEN ENORM ERLEICHTERN?“
– du-veraenderst-die-welt.de/wuensch-dir-was-aufruf-zur-blogparade

Mehr miteinander vor allem für die Zukunft, um eben weg vom Schwarz-Weiß-Denken kommen! Ganz ehrlich: Ich hatte erst mal keine Ahnung. Also so leere und irgendwie keine korrekte Idee. Klar einem fallen gefühlt IMMER Dinge ein, die man gerne geändert haben will.

Aber in diesem einem Moment. Puh, da war irgendwie nichts „konkretes“ dar…Aber Musik, Sport und etwas denken haben geholfen. Das Ergebnis sind nicht ein, nicht zwei sondern drei Ansätze. Natürlich alle vernetzt, doch lass uns direkt los legen:

1. Wunsch: ehrliche und wahrheitsgetreue Aufklärung über gesunde Ernährung

Wow, dass klingt ja fast schon philosophisch. Keine Sorge, dass wird es nicht sein. Und ich muss zugeben: Mit dem Fokus auf die „richtigen“ Dinge kannst du selbst diesen Wunsch schon ganz gut umsetzten, doch dazu gleich mehr.

Ich meine vor allem die öffentlichen Medien, welche gefühlt ÜBERALL vertreten sind. Das ist auch nicht das Problem. Sondern viel mehr die Interessen bzw. Geld-geber die dahinter stehen. JA, ich bin überzeugt, dass einige „Ansichten und Meinungen“ nur aufgrund von Geld und der damit verbundener Macht so vertreten werden. Doch statt hier in Selbstmitleid und Kritik zu versinken gilt es aktiv zu werden!

Aktiv mit einem Wunsch nach mehr Aufklärung. Dass eben nicht mehr vermeintlich wahre Studien und an Ende doch unwahre Erfahrungsberichte die Meinung bestimmen. Sondern Informationen einen wahren Kern haben und praxis-erprobt sind.

Nicht die neue Wunderpille gegen XY an zu preisen, sondern die Basis zu erklären. Den Fokus eben zurück zur Natur zu legen. Achtung, davon könnten dann einige Firmen nicht mehr profitieren und deren Müll würde keiner mehr kaufen…ganz gefährlich 😮

Damit aber DU JETZT schon aktiv werden kannst bzw. wir gemeinsam diesen Wunsch zur Umsetzung bringen, hier ein paar konkrete Schritte:

1. Meide negative und unwahre Informationen.vegane Wünsche - Informationen

Auch oft unter dem Titel „Informations- / Mediendiät“ zusammen gefasst. Denn wenn du genauso wenig wie ich nicht aktiv wirst und selbst den Schritt machst, wer zur Hölle soll es dann tun!? Sei dein EIGENES Leitbild!

„Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“
– Mahatma Gandhi

2. Fokussiere dich auf konstruktive und praxiserprobte Informationen

Okay, sich alleine im Keller abschotten mag nett klingen, ist aber nicht sehr hilfreich. Werde Pro-aktiv und entscheide dich FÜR gute Quellen.

Und was sind gute Quellen? DIE Master-Frage 😀 Ich denke für jeden was anderes. Aber ich will es hier nicht bei einer allgemeinen Antwort lassen, sondern dir auch hier in paar konkrete Punkte mitgeben

  • Prüfe deine Quelle(n) regelmäßig mit anderen Meinungen. D.h. auch mal vegan-kritische Stimmen anhören, manche Dinge ERST ausprobieren, dann urteilen und nicht sofort alles glauben!
  • Wie gerade erwähnt: Erst ausprobieren, für dein Leben testen und DANN urteilen. Nicht anders herum! Das beschränkt dich und lässt dich aus Vorurteilen und Glaubenssätzen handeln. Nichts für deine Weiterentwicklung
  • Hole die verschiedenen Meinungen zu gleichen Themen ein. Denn die Wahrheit liegt oft in der Mitte zwischen den gerne vertretenen Extremen.

 

3. Lass Panik / Angst und sonstige Manipulation nicht an dich heran.vegane Wünsche - Angst

Nur zu gerne wird gerade im Bereich gesunde Ernährung mit Angst vor Krankheiten oder Panik vor Schmerzen / negativen Folgen geworben. Denn mit negativen Emotionen können wir viel leichter gesteuert und zum Kauf gedrungen werden. An sich nichts Schlechtes. Wenn jedoch am Ende nur Geld-Gier und scheiß Produkte ohne Wirkung dahinter stehen, dann schon!

Gefühlte 80 % aller Nachrichten im Fernsehen, der Presse und einschlägigen Internet-News-Portalen sind negativ.
Ich habe oft den Eindruck, dort tobt ein immerwährender Wettkampf um diejenigen Berichte, die am besten dazu geeignet sind, Menschen zu verängstigen und einzuschüchtern.
Als gäbe es ein ungeschriebenes Gesetz, Headlines müssten negativ sein.
– marathonfitness.de/heisshunger-stoppen-informations-diaet

Deshalb solltest du sehr sehr kritisch sein, wenn mit Angst und Manipulation gearbeitet wird. Auch hier ein paar konkrete „Prüf-Fragen“:

  • Wird ehr informiert oder ehr mit negativen Folgen / dem Ist-Zustand geworben?
    • z.B. Erklärung der Krankheit vs. Bilder + Videos mit erschreckenden Bildern
  • Wirst du unter Zeitdruck gesetzt, um SOFORT zu handeln?
    • z.B. Kaufe SOFORT, um in x Monaten / 10 Jahren nicht genauso schlecht dran zu sein.
  • Werden komplexen und teuren Lösungen angeboten, anstatt einfache Grundlagen?
    • z.B. Das x-Wochen-Paket mit gefühlt 1000 Tabletten für mehr Gesundheit.
  • Wird Angst von einem bestimmten „Stoff / Lebensmittel“ gemacht?
    • z.B. vor Kohlenhydrate oder Tomaten

Sei dir bewusst: Extremen sind und bleiben extrem. Und das it für 99 % der Bevölkerung NICHTS für das normale Leben! Suche dir deinen persönliche Mittelweg!

Mehr zum Thema Informationsdiät findest du hier:

Vegane Wünsche – 1. „Ergebnis“

Kurz gesagt: Lass uns bewusst FÜR gute, hilfreiche und wahre Informationen entscheiden und GEGEN Manipulation aus Geld-Gier! Dazu darfst du deinen allgemeinen Informationskonsum beschränken, ihn auf gute, praxis-erprobte Quellen setzten. Lass Extremen außen vor und finde deinen Mittelweg durch ausprobieren und danach urteilen.

 

Die „Folgen“, dass der 1. Wunsch noch ein Wunsch ist, kennst du sicher. Vor allem in der veganen Ernährung kommen dir SEHR OFT Kritik, Ablehnung und unwahre Informationen entgegen. Und damit zum 2. Wunsch:

2. Wunsch: Offenheit und Toleranz für mehr Verständnis miteinandervegane Wünsche - Toleranz

Denn Zuviel Manipulation, Angst mache und unwahre Informationen drücken sich im Alltag wie folgt aus:

„Vegan ist doch zu extrem“
„Als Veganer hast du doch einen Mangel an ALLEM“
„Vegan Leben bedeutet Einschränkung und Verzicht!“ …

Und so weiter. Und auch hier gilt es wieder: Sei du anders! Wenn du vegan lebst bzw. dich damit beschäftigst, dann hast du bereits einen riesen Schritt gemacht!

Es sind die ähnlichen Prinzipien wie gerade erwähnt: Wenn für dich komplett neue Ansichten / Themen auf dich zu kommen, lehne diese nicht sofort ab. Sei erst mal offen für neues. Höre dir es einfach mal an und versuche wenig bis gar nicht zu bewerten. Ja versuchen, denn das ist verdammt schwer und klappt nur in kleinem Rahmen, aber das ist egal.

Damit strahlst du auch deinem gegenüber Toleranz aus, denn du akzeptierst seine Sichtweise! Versuche NICHT jedem die vegane Ernährung zu verkaufen. Viele sind einfach noch nicht bereit dafür. Manche ein ganzes Leben lang nicht! Dass gilt es zu tolerieren. Denn nur so kannst du auch für deine Lebensweise Toleranz erwarten.

Das heißt auch, dass du neue Ansichten prüfen darfst und nach einiger Recherche (Nachfragen, googlen, Lesen) sind Zweifel erlaubt und auch gut. Denn alles glauben bringt dich genauso wenig weiter, wie alles ablehnen. Finde für dich schlüssige und sinnvolle Lebensweisen.

Für mich ist das ganz klar die vegane Ernährung. Auch ich hatte die klassischen Zweifel und Ängste. Jedoch habe ich mich viel damit beschäftigt, besonders im Bereich Essen dann selbst gekocht und ausprobiert und am Ende entschieden.
Ja, Fehler wie z.B. unveganes Essen und das erst danach bemerken gehören dazu. Aber versprochen, dass lässt dich wachsen und du wirst es nicht mehr machen.

Nachdem wir beide nun uns auf ehrliche Aufklärung fokussieren und selbst offen für neues sind, fehlt noch die letzte Komponenten: Mut anzufangen und damit zum 3. Wunsch

3. Wunsch: Mehr Mut vegan zu starten

Mut heißt nicht, ohne Angst zu handeln, sondern trotz der Angst.
– unbekannt

Und Angst ist dabei ein sehr gutes Zeichen! Denn es zeigt eins: du bist dabei deine Komfortzone zu verlassen. Das ganze etwas bildlicher:

Du liegst auf der Couch, schaust Tv, isst „vermeintlich gesunde Dinge“ und meidest Kohlenhydrate. Damit hast du dir deine eigene Komfortzone geschaffen, auch wenn dein Wohlbefinden nicht wirklich hoch ist.

Jedoch bist du überzeugt zu wissen, was du machst. Dann siehst du im TV einen motivierten und glücklichen Menschen. Erst ist anders. Positiv anders. Und er erzählt etwas von ausgeglichen sein, Extremen meiden und Mut haben. Um aktiv zu werden, sollst du JETZT Sport machen.

Schweiß kommt hoch. Ablehnung und 1 000 Gründe warum es NICHT geht. Jedoch wird diese Botschaft sehr nachdrücklich vermittelt. Immer wieder die Aufforderung und dann bist du gepackt. Springst auf und legst los…fast.

Denn dann kommt die Angst. „Kann ich das wirklich“ „Ich brauch doch erst…“. Du zögerst. Und nochmal hörst du die Worte des Sprechers in deinem Kopf „Starte Jetzt und habe Mut, trotz Angst“. Okay, damit legst du los.

Und danach? Fühlst du dich geil. Wie neu geboren. Und zur Feier des Tages lässt du die Extreme „Anti-Kohlenhydrate“ hinter dir und genießet Obst als Smoothie und ein ausgewogenes Essen. Das Gefühl ist unbeschreiblich und du wirst nach dem ersten mal Angst überwinden nun regelmäßig laufen.

Und plötzlich fühlst du dich mit den „verbotenen Kohlenhydraten“ glücklich…komisch aber nach dem ausprobieren ist dein Urteil klar: In Zukunft eine ausgewogene Ernährung mit Sport.

Ende. Okay, nicht ganz, aber ich denke du kennst das. Egal wie groß und wovor die Angst da ist, gehe durch! Nicht unbedingt alleine. Suche dir „Verbündete“. Tanke Motivation, z.B. von mir in Snapchat.

vegane Wünsche - Starten

Denn auch die Angst vor der veganen Ernährung gilt es hinter dir zu lassen. Lass uns gemeinsam die vegane Botschaft in die Welt tragen. Wie? Durch ausprobieren und vorleben. Dabei ist ein Motto noch sehr wichtig

Nicht missionieren, sondern informieren!

Höre auf wie ein Missionar durch die Welt zu gehen. Erkläre Interessierten alles, was sie wissen WOLLEN. Nicht, was sie wissen müssen.
Dann koche mit Ihnen und sei du die Unterstützung / der Motivator, um gemeinsam durch die Angst hindurch zu gehen. Belohnt euch mit geilem Essen (natürlich vegan :D) und feiert eure Erfolge!

So koche ich super gerne mit meiner Familie / Freunden vegan. Antworte ihnen auf ihre Fragen und kläre auf, wenn eben Interesse besteht.

Das ganze nochmal in den wichtigsten Stichpunkten:

  • Sehe Angst als Zeichen, dass du wachsen kannst.
  • Suche dir mit Wissen und Gleichgesinnten Strategien, um hindurch zu gehen.
  • Und / oder sei du ein Leitbild und Motivator für andere!
  • Belohne dich / deine Mitstreiter für eure überwunden Angst!
  • Genieße die Veränderung.

Komm, lass uns ein Stück zusammen gehen.
Ich möchte Dir helfen Vegan zu werden. Du schaffst das, da bin ich mir sicher! Aber ich kann Dir nur die Tür öffnen: Durchgehen musst Du selbst…
– du-veraenderst-die-welt.de/ueber-mich

3 vegane Wünsche, 1 Ziel: mehr motivierte und informierte Veganer

Das Ergebnis verrät schon die Überschrift und ist auch für mich ein starker Antrieb: bei Interessierten und vielleicht noch ängstlichen Mitmenschen eine Veränderung zu schaffen. Eine nachhaltige und vegane Veränderung. Das ist und bleibt mein großer Wunsch.
Und diesen setzte sich solange um bis ich mindestens 10 000 Menschen damit erreich habe. Mindestens! Denn der Wunsch ist auch ein Ziel und dieses gilt es umzusetzen.

 

Damit auch du davon „profitierst“ hier nochmal die 3 Wünsche in kürzevegane Wünsche - Ziel

  1. ehrliche und wahrheits-treue Aufklärung über gesunde Ernährung
    1. Meide negative und unwahre Informationen -.> Informationsdiät 😉
    2. Fokus auf gute Informationen -> praxiserprobt und einfach
    3. Blocke Manipulation ab! -> Handle nicht aus Angst!
  2. Offenheit und Toleranz für mehr Verständnis miteinander
    1. Sei selbst offen für neue Ansätze.
    2. Toleriere die Ansicht deiner Mitmenschen.
    3. Prüfe Informationen, sei kritisch und entscheide dich für DEINEN Weg.
  3. Mehr Mut vegan zu starten
    1. Nicht missionieren sondern informieren.
    2. Gehe mit Motivation und Gleichgesinnten durch die Angst hindurch.
    3. Belohne dich / euch für den Schritt aus der Komfortzone.

Was sind DEINE Wünsche, wenn es um das vegane Leben geht? Schreibe entweder einen Kommentar oder bis zum 15.07.16 einen eigenen Artikel zur Blogparade von Stephanie.

DANKE! Danke Stephanie für diese schöne Blogparade. Genau diese „Aussichten“ und Wünsche lassen uns Energie tanken für jetzt. Damit gilt es aktiv zu werden durch zu starten! Mehr zur „Gründerin“ dieser Blogparade findest du hier (du-veraenderst-die-welt.de). Eine Übersicht zum Ausgangs-Artikel der Blog-Parade und anderen Beiträgen gibt es hier (du-veraenderst-die-welt.de/wuensch-dir-was-aufruf-zur-blogparade).

Make a vegan change!

Nikolai Weidner

Ps: noch ein wenig Motivation für deinen vegan Start. Achtung, Englisch 😮


 Quellen

Gefällt´s dir? Neues entdeckt? Motiviert für dein veganes Abenteuer?
Super, dann hau in die Tasten und inspiriere auch andere damit ??

Teile jetzt Inspiration & Motivation ?

Danke für’s lesen. Starte jetzt in dein Abenteuer durch!
„Wie?“
Mit meinem veganen Outing.
„Warum?“
Damit du geilste Version DEINES Lebens entdeckst!

NikolaiWeidner-de Veganes Outing - Wie du deiner Oma heute noch erklärst, dass du jetzt Veganer bist!

Kostenlos. Spam ist für Idioten.
Du kannst es jederzeit abbestellen.

2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Nikolai,

    ganz herzlichen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag zu meiner Blogparade 🙂

    Informationsdiät ist wirklich ein guter Punkt- ich schaue schon seit 4 Jahren nicht mehr fern und es fehlt mir kein bisschen. Natürlich macht es Sinn gut über das Weltgeschehen informiert zu sein, aber das geht ja auch über andere Quellen.

    Toleranz ist für mich auch ein immerwährender Prozess. Ich merke bei mir, dass ich doch gut mit Vorurteilen ausgestattet bin, die mir mal mehr, mal weniger bewusst sind.

    Und gerade in der Anfangszeit als Veganer ertappt man sich doch oft ungeduldig mit seinen nicht-veganen Mitmenschen zu sein…

    Die wunderbare Colleen Patrick-Goudreau beschreibt das sehr schön in ihren 10 Stufen „From Consumption to Compassion“: https://soundcloud.com/colleen-patrick-goudreau/sets/from-consumption-to-compassion

    Vielen Dank, Nikolai, noch einmal, für Deinen schönen Beitrag.

    Viele Grüße
    Stefanie

    1. Bitteschön Stefanie 😉

      Absolut richtig und alleine die bewusste Ent-scheidung er Informationsart, macht einen großen Unterschied!

      Das ist denke ich bei jedem von uns ein Prozess und solange man trotzdem offen und neutral bleibt (so weit es geht :D), kann man auch gut mit einigen Vorurteilen leben.
      Die eigene „Erkenntnis“ will man doch sehr gerne weiter geben…jedoch habe mir genug Unverständnis und Ablehnung geholfen mich etwas zurück zu halten 😀

      Danke, den Beitrag werde ich mir gleich mal anhören 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.